August-Holländer-Museum

 

75 Jahre

 

Das 1993 neu eröffnete Museum zeigt die Entwicklung Emsdettens vom agrarischhandwerklich geprägten Dorf der Weber zur Industriestadt. Die Industrialisierung im Textilgewerbe und deren Auswirkungen auf das Leben der Menschen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Stadtwerdung 1938 werden an Beispielen dargestellt.

 

Die Entstehung der gewerblichen Hausweberei, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Handweber und das Vertriebssystem werden ebenso erläutert wie die Absatzkrise und der schließlich erfolgende Übergang zur industriellen Textilproduktion.

 

 

 

 

 

Handwebstuhl (Foto: Helmut Rauer)

 

 

Mit der Gründung der Textilfabriken in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Textilindustrie zum bedeutesten Industriezweig Emsdettens. Zeitweilig arbeiteten 5.000 Beschäftigte in mehr als 20 Textilbetrieben. Im Museum werden die fortschreitende Industrialisierung und die damit verbundenen Auswirkungen auf Stadtentwicklung, Arbeits- und Lebensverhältnisse der Bevölkerung dargestellt.

 

                       

 

Waschküche

 

 

Museumsführer:

 Rauer, Helmut   

E-mail: Helmut Rauer 

Schattke, Fritz 

Terodde, Heiner

Wulf, Gabriele

Themen der Ausstellung sind u.a.:

Vorindustrielle Textilproduktion (Handweberei)

Fabrik als neue Produktionsform (mechanische Weberei)

Sacknäherei (Frauenarbeit in der Textilindustrie)

Juteverarbeitung in Emsdetten

Aus der Arbeitswelt der Hausfrau (Vorratshaltung, Wäschepflege)

Schweineschlachten

Feierabend und Freizeit

Vereinswesen und Feste

Entwicklung des Stadtbildes.

 

 

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