60.000 Besucher im Wannenmachermuseum
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Sechzigtausendster
Besucher des Wannenmachermuseums Mit Norbert Steiner aus Borghorst begrüßten der Vorsitzende des Heimatbundes Manfred Schröder und Museumsführer Bernhard Thomitzek am Mittwochnachmittag den sechzigtausendsten Besucher des 1985 eröffneten Wannenmachermuseums und überreichten ihm ein Buch mit der Ortsgeschichte Emsdettens. „Wir sind eine Gruppe von neun Rentnern und unternehmen an jedem ersten Mittwoch im Monat eine Radtour in die Umgebung“, erklärte Norbert Steiner, der auch langjähriger Vorsitzender des SC Preußen Borghorst war. Ziel an diesem Mittwoch, wegen des schlechten Wetters ausnahmsweise einmal mit dem PKW, war das Wannenmachermuseum in Emsdetten. Das im Jahr 1875 von dem
Wannenmacher Hermann Löbbel an der Wilhelmstraße 17 errichtete Haus war
dort abgebaut und an der Mühlenstraße
wieder errichtet worden. Es
zeigt die Geschichte eines alten Handwerks, das Jahrhunderte lang das
wirtschaftliche Leben des Ortes bestimmte. Das Wannenmacher-
wie auch das August-Holländer-Museum sind mit dem „Roten Punkt“ des Landes
Nordrhein-Westfalen als „außerschulischer Lernort“ ausgezeichnet und
täglich (außer montags) von 15.00 – 18.00 Uhr sowie sonntags zusätzlich
von 10.00 – 12.00 Uhr geöffnet. Für beide Museen sucht der Heimatbund Museumsführer und- führerinnen, die Besucher durch die Museen leiten und die geschichtlichen Hintergründe zu den ausgestellten Objekten vermitteln können. Wer Interesse an dieser Tätigkeit hat, kann sich bei Bernhard Thomitzek unter der Telefonnummer 02572/4610 melden. |